Start der neuen Serie Manager von Morgen – Made in Berlin .Unsere Reporter Wolf Gebhardt und Michael Wetzel begleiten Studenten der Berliner Hochschule ESMT. An der European School of Management and Technology wird die internationale Manager-Elite der Zukunft ausgebildet – so der Anspruch. Auch hier ist die Wirtschaftskrise zu spüren. Wie gehen die Studenten damit um? Sie kommen aus Argentinien,Russland,aus den Niederlanden und aus Deutschland. In nur einem Jahr bis zum MBA-Abschluss,das ist auch ohne Krise hart. Jeder von ihnen hat einen Job aufgegeben,um in der Zukunft als Manager durchzustarten. Jetzt müssen sie Schritt halten mit dem rasanten Tempo der Veränderungen.
Die wirtschaftliche Lage ist derzeit in aller Munde und macht vielen Menschen weltweit Angst. Doch trotz allem oder gerade deswegen: Die Deutschen wollen sich die Laune nicht verderben lassen. Sie investieren ihr Geld lieber, als es auf die Bank zu bringen.Die gute Konsumstimmung der Deutschen hat die Gesellschaft für Konsumklima ermittelt. Die Menschen geben wieder Geld aus, vornehmlich für Möbel und hochwertige Küchengeräte. Zum einen liegt das an der momentan guten Arbeitsmarktsituation, zum anderen schwächen die ständigen Diskussionen um die Stabilität der Banken und der europäischen Währung das Vertrauen der Menschen erheblich, sagen die Experten der Gesellschaft für Konsumforschung.
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Maestro Hamid Motebassem (born in Mashad, previous member of Aref Ensemble and founder of Dastan Ensemble) performs solo at “Ferdowsi & 1000 years. The Iranian national epic Shahnameh” event at Haus der Jugend, Mainz, Rheinland-Pfalz, Germany. www.motebassem.com http The event was organized by Iranischer Elternverein eV Mainz & Beirat für Migration und Integration, Stadt Mainz in the context of the “Intercultural Week”. www.inbi-mainz.de Information on Shahnameh: “The Shahnameh is a poetic epic written by the Persian/Tajik poet Ferdowsi around 1000 AD. The Shahnameh tells the mythical and historical past of Persia from the creation of the world up until the Arab invasion of Persia. The Shahnameh, written in Persian, has been pivotal for reviving the Persian language subsequent to the influence of Arabic. As the saying goes, “When there is no enemy within, the enemies outside cannot hurt you.” Others work to keep the Persians/Tajiks separated for their own advantage. It is legends like Rustam who serve as reminders of the greatness the Persians/Tajiks come from. And it is books like the Shahnameh that captures the timeless power of a great culture.”

Wer kennt ihn nicht den Kobold. Seit fast 80 Jahren macht er Staub und Schmutz den Garaus,mehr als 80 Millionen Mal ist er inzwischen verkauft worden. In den letzten Jahren hat sich der Staubsauger zum Energiesparer gemausert. Doch auch bei seiner Herstellung wird gespart. Das Unternehmen Vorwerk setzt auf Energieeffizienz im Sinne des Umweltschutzes und aus wirtschaftlichen Gründen. Mehr als 600 000 Euro spart der Konzern Jahr für Jahr durch Energieeffizienz ein. Mit einem ausgefeilten Energiemanagement-System gilt Vorwerk als Vorreiter im ökonomischen Umgang mit Ressourcen. Elisabeth Pongratz will herausfinden,wo sich am meisten sparen lässt. Vorwerks Energiemanager analysieren jeden Produktionsprozess,jede Anlage.
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Die Wirtschaftskrise hat auch die deutsche Bauwirtschaft erreicht und zu massiven Entlassungen geführt. Eine Ausnahme sind die Bauingenieure sie werden von Baufirmen und Planungsbüros zurzeit händeringend gesucht.Nach der langjährigen Flaute in der Branche haben sich nur noch wenige junge Leute für ein Bauingenieurs-Studium entschieden. Und nicht alle Absolventen entsprechen den Anforderungen der Arbeitgeber. Die Technische Universität Cottbus will nicht am Markt vorbei ausbilden und arbeitet deshalb eng mit der Bauindustrie zusammen. Für viele ihrer Absolventen und Studenten hat sich das bereits ausgezahlt. Sonja Schock.
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Volkswagen Mexiko ist der größte Arbeitgeber in der mexikanischen Stadt Puebla, 100 Kilometer südlich von Mexiko-Stadt gelegen. 1964 eröffnete VW hier sein Werk. Seitdem sind Milliardeninvestitionen in die Erweiterung geflossen – und zahlreiche Zulieferer aus Deutschland sind hinterher gezogen. So ist die Stadt Puebla mittlerweile eine Autostadt mit deutschem Einfluss geworden.Volkswagen exportiert von Puebla aus 80 Prozent seiner Fahrzeuge ins Ausland, überwiegend in die USA. Um ebenso von diesem Markt zu profitieren, haben seit den 1970er Jahren immer mehr Zulieferer beschlossen, direkt vor Ort für VW zu produzieren. Unter anderem die Firma Brose. Sie stellt in Puebla seit 1997 Türsysteme und Kleinteile wie Fensterheber für die Automobilindustrie her. Ein Bericht von Alexa Meyer und Patrick Benning
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Ein schwerer Schicksalsschlag änderte ihr Leben von einem Tag auf den anderen. Weil ihr Mann, Peter Dussmann, im Oktober 2008 einen Schlaganfall erlitt, musste Catherine von Fürstenberg-Dussmann die Leitung seines Reinigungs- und Pflegekonzerns übernehmen Seitdem steht sie an der Spitze des Unternehmens.Insgesamt sind über 56.000 Mitarbeiter in 21 Ländern für Dussmann tätig. Der Konzern setzte im Jahr 2010 rund 1,5 Milliarden Euro um. Langsam scheint sie sich mit ihrer neuen Rolle anzufreunden. Für sie zählt nicht allein der wirtschaftliche Erfolg – ein gutes Image in der Öffentlichkeit ist ihr ebenso wichtig. Die Dussmann-Stiftung eröffnet etwa in Zusammenarbeit mit verschiedenen Firmen eine Reihe von Kulturkindergärten. Für MADE IN GERMANY hat sich Catherine von Fürstenberg-Dussmann über die Schulter schauen lassen. Ein Reportage von Alexa Meyer.
Brasilien ist eine der am schnellsten wachsenden Volkswirtschaften der Welt. Zum Symbol dieses Aufschwungs soll bald der neue Superhafen Acu werden, 200 Kilometer nördlich von Rio de Janeiro. Auf Südamerikas größter Baustelle entsteht neben dem Hafen ein Stahlwerk, eine Werft, zwei Kraftwerke, eine Autofabrik und eine Großstadt. Bauherr ist Investor Eike Batista, Chef des EBX-Konzerns.Das Unternehmen EBX hat 13.000 Beschäftigte und einen Vorstandschef, den einige für ein Genie, andere für größenwahnsinnig halten: Eike Batista, mit einem geschätzten Vermögen von 30 Milliarden Dollar laut Forbes-Liste der wohl achtreichste Mann der Welt, in jedem Fall der reichste Brasilianer. Über den Hafen will er Öl exportieren, das er nahe der Küste gefunden hat, und zwar in Tankern, die er gleich an Ort und Stelle in einer eigenen Werft baut. Auch die dafür nötigen Stahlplatten will er vor Ort aus eigenem Eisenerz erzeugen. Für seine Beschäftigten in Acu will der Großinvestor gleich noch eine ganze Stadt aus dem Boden stampfen: 250.000 Einwohner, so die Vision, sollen einmal in „Cidade X” wohnen. Joachim Eggers besucht die Baustelle und trifft Batista in Rio de Janeiro.
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Rund 1000 deutsche Unternehmen haben in Sao Paulo ihren Sitz. Weil sie über ganz Brasilien verteilt 230.000 Menschen beschäftigen, gilt Sao Paulo als “größte deutsche Industriestadt” außerhalb Deutschlands. Immer größer wird derzeit der Anteil der “grünen” Unternehmen, wie dem Windkraftanlagenhersteller Wobben oder der Firma Nickol, die Industrieböden saniert.Sao Paulo hat 20 Millionen Einwohner und ist einer der wichtigsten Industriestandorte der Welt. Hier werden Autos und Maschinen gebaut, Textilien und Nahrungsmittel produziert. Die hohe Industriedichte sorgt aber auch für Umweltprobleme. Im Grundwasser finden sich Schwermetalle in hohen Konzentrationen. Hier kommt die deutsche Firma Nickol ins Spiel, die solche Verunreinigungen seit dem Jahr 2000 erkundet und seit 2010 auch saniert. Der Markt für solche Arbeiten wächst rasant: gab es vor fünf Jahren nur 15 solcher Spezialfirmen in Sao Paulo, sind es heute bereits 120. Auf Nickol hat hier keiner gewartet, auch nicht auf die Windenergie-Firma Wobben. Schon heute erzeugt Brasilien 85,4 % seines Stroms aus erneuerbaren Energiequellen, in erster Linie aus Wasserkraft, aber auch der Markt für Windenergie ist riesig. Eine Reortage von Joachim Eggers.
Nach Griechenland ist jetzt auch Italien tiefer in den Strudel der Eurokrise gerutscht – die Kreditwürdigkeit des Landes wurde herabgestuft. Der Sparzwang für die Regierung in Rom wächst – und damit auch die Angst der Menschen um ihre Zukunft. Zwischen dem italienischen Ancona und Patras in Griechenland verkehren tägliche Fähren. Hier werden tonnenweise Waren und tausende Menschen transportiert.Die Seeleute auf der Fähre bekommen direkt mit, wie es der Wirtschaft in Italien und Griechenland geht: Hat die Krise Einfluss auf den Handelsverkehr? Was erzählen die Trucker während der langen Überfahrt und wie spüren sie die Krise? MADE IN GERMANY Reporterin Grit Hofmann begibt sich auf eine Reise zwischen den beiden südeuropäischen Ländern. Wir sprechen mit den Passagieren auf der Fähre über die Auswirkungen der Krise auf ihr persönliches Leben: Ist die Angst um Job und Zukunft größer geworden?
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Die Dürrekatastrophe in Ostafrika bringt es wieder in Gang: das Sammeln von Spenden. Laut UNO werden noch mindestens 700 Millionen Euro gebraucht, um effektiv Hilfe zu leisten. Hilfsorganisationen wie die Welthungerhilfe sind abhängig von privaten Spenden. Und es gibt noch eine Herausforderung: Sie müssen das Geld klug ausgegeben.Überzeugungsarbeit ist nötig! Denn”Somalia”schrecke auch ab, sagt Wolfgang Högemann. Er versucht, Unternehmen und Banken in seiner Stadt zum Spenden zu überreden. Das Geld soll für die Welthungerhilfe sein. Die Hilfsorganisation braucht Menschen wie ihn, sagt die Fundraising-Chefin. Denn Högemanns Spenden könnten auch an Konkurrenz-Organisationen gehen. Ihr Kollege, der Chefeinkäufer, gibt kräftig aus: Nahrung, Zelte, Technik. Seine Herausforderung: Er muss haushalten wie in einem Unternehmen. Was ist wichtiger: Preis oder Qualität? Lohnt es sich, auf Vorrat zu kaufen? Oder doch erst, wenn der Preis fällt? Grit Hofmann.
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Sie fahren bis zu 40 km/h und zwar im Liegen, die Fahrräder von Marec Hase. Schon als Schüler hatte er die Idee, außergewöhnliche Fahrräder zu bauen. Für seine Fahrrad-Phantasien hat er zwei Mal den Nachwuchspreis”Jugend forscht”gewonnen. Heute produziert der Diplom-Ingenieur mit 40 festangestellten Kollegen Liegeräder in Handarbeit.In der Community der Biker haben sie Kultstatus. Der Fahrer liegt bequem wie auf einem Liegestuhl und die Beinkraft kann optimal auf die Pedale einwirken, daher das hohe Tempo. Für so ein Liegerad muss der Kunde zwischen 1.500 und 5.000 Euro hinlegen. Für die Gestaltung der Bikes gewann Marec Hase dieses Jahr den Red Dot Award für herausragendes Design. Christian Pricelius hat den Radhersteller in einer Gründerzeithalle in Waltrop bei Dortmund besucht.

Wie viel kostet die Panik? Wie teuer ist ein Gerücht? Der Börsenwert allein der 30 deutschen DAX-Unternehmen schrumpfte Anfang August um fast 100 Milliarden Euro. Die”Fakten”kamen aus der Gerüchtküche. Frankreichs größte Bank vorm Crash, die Grande Nation selbst würde herab gestuft. Ein Bericht über die Querschläger der Wahrheit und ihre neue Macht.Elf Tage am Stück befand sich der Dax auf Talfahrt. Auslöser Nr. 1 war ein Fakt: die USA verloren ihr Spitzenrating. Auslöser Nr. 2 war ein Gerücht: Frankreich würde herabgestuft, seine größte Bank hinge am Tropf. Verbreitete sich ein Gerücht noch vor 10 Jahren nur in Handelsräumen von Börsen, gehen sie heute blitzschnell um die ganze Welt. Tendenz steigend. Wie wirkt das auf die Durchschnittsbürger? Ein Gerücht ist immer nur so stark, wie das Umfeld, in dem es geglaubt wird. Die Faktenlage macht es Gerüchten derzeit leicht: Rekordverschuldungen in den USA und Europa, verdüsterte Konjunkturprognosen in Deutschland. Doch Fakt ist auch: die Klickraten einschlägiger Online-Medien haben sich seit 2008 verdoppelt. Eine Reportage von Holger Trzeczak.
Mit dem Ende des Gaddafi- Regimes in Libyen hoffen zahlreiche deutsche Firmen beim Wiederaufbau helfen zu können und alte Geschäftsfelder wieder zu beleben. Schon vor Einführung der Übergangsregierung wurden bereits Waren nach Bengasi geliefert. Eine deutsche Wirtschaftsdelegation war vor wenigen Wochen vor Ort.Welche Chancen haben deutsche Unternehmen? Und welche Herausforderungen müssen deutsche Firmen aktuell meistern, wenn sie in Libyen Fuß fassen wollen? Wir waren bei einer Spedition in Bremen, die mit viel Mühe einen Transport für Libyen auf die Beine stellt – unter anderem sollen Ersatzteile für Getreidemühlen dorthin verschifft werden. Außerdem sind wir bei einer Reederei, die sich im Gasgeschäft engagiert. Sie besitzt mehrere Tanker, die vor dem Bürgerkrieg regelmäßig in Libyen mit Erdgas beladen wurden. Ein Bericht von Miltiades Arsenopoulos
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Ansgar Belke, Finanzmarktexperte am Wirtschaftsforschungsinstitut DIW im Interview
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